Mittwoch, 19. Juni 2013

E-Mail-Marketing Tipps

Welche Kennzahlen sollten im E-Mail-Marketing betrachtet werden?

  • Öffnungsrate
  • CTR
  • CR
  • Abbestellquote / churn rate
  • Bestellwert / Bestellwert pro Abonnent
  • Anzahl Erhalter

Was ist beim E-Mail-Marketing zu beachten?


  • Der Absender muss klar und CI-gerecht erkennbar sein (nur Mails von Empfängern, die man kennt und denen man vertraut, werden geöffnet)
  • Zielgruppenspezifische relevante Inhalte mit Nutzen anbieten
  • Die Betreffzeile sollte kurz und prägnant sein, maximal 50 Zeichen, die wichtigsten Schlüsselworte sollten im Betreff nach vorn gestellt werden (z.B. "30% Rabatt auf Hosen" statt "Jetzt gibt es auf Hosen bei uns 30% Rabatt")
  • Achtung: Zeichen in der Betreffzeile vermeiden, auf welche die Spam-Filter ansprechen, z.B. "sexy Dessous", "$$$ Super Angebote"
  • Inhaltsverzeichnis mit Verlinkungen anbieten zur schnellen Navigation
  • Personalisierungen verwenden, z.B. persönliche Anrede "Sehr geehrte Frau Müller", ggf. auch in der Betreffzeile und nochmal im Text, auch der Wohnort kann personalisiert werden. Im B2B-Bereich besteht die Möglichkeit, den jeweiligen für den Kunden verantwortlichen Repräsentanten z.B. mit Telefondurchwahl und Foto als Absender aufzunehmen.
  • Inhaltlicher Aufbau des Newsletters von wichtig bis weniger wichtig (Pyramidenstil). Da die Aufmerksamkeit nachlässt, je weiter der Empfänger nach unten scrollt, sollten die wichtigsten Punkte oben im Newsletter stehen.
  • Gestaltung: die Breite des Newsletters sollte nicht mehr als 600 px betragen, nicht mehr als 65 Zeichen pro Zeile, die ersten ca. 5 cm nicht mit Logos oder Grafiken füllen, da diese in den Vorschaufenstern zu sehen sind, serifenlose Schrift mit mindestens 10 Punkt Schriftgröße, besser 11 oder 12 Punkt
  • Bilder erhöhen die Klickrate
  • Content: kurz und prägnant schreiben, Call-to-Action integrieren wie z.B. "zur Umfrage", "Produkt kaufen", "mehr Infos hier".
  • Auf angepasste Landingpages verlinken, damit der Kunde gleich die gewünschte Aktion durchführen kann
  • Abbestellfunktion und Impressum müssen enthalten sein
  • optimale Versandfrequenz finden (Bei zu niedriger Versandfrequenz verzichtet man auf Umsatzpotenziale, bei zu hoher Versandfrequenz riskiert man eine Erhöhung der Churn Rate). Einen guten Artikel zur Ermittlung der optimalen Versandfrequenz habe ich hier verlinkt.
  • Testen, testen, testen! (z.B. verschiedene Betreffzeilen in kleinen Teilaussendungen vor der Hauptaussendung)

Typischer Aufbau eines Newsletters




Montag, 10. Juni 2013

Facebook Edgerank


Was ist der Facebook Edgerank?

Der Edgerank ist ein Algorithmus, mit welchem facebook bestimmt, welche Nachrichten der facebook-Nutzer in seinem Newsfeed angezeigt bekommt. Hierbei ist ein "Edge" jede Aktion auf facebook, die ein Nutzer durchführt, z.B. ein Status Update, ein Like, ein Share etc. Der User soll natürlich die Nachrichten sehen, die ihn am meisten interessieren.


Welche Faktoren gehen in den Edgerank ein?

  • Affinität: bisherige Interaktion mit dem Autor des Posts, Reaktion anderer User auf den Post (Likes, Kommentare, Shares)
  • Gewicht: hier zählt die Art des Beitrags, z.B. werden Fotos und Videos höher gewichtet als einfache Texte, Shares und Kommentare haben ein höheres Gewicht als Likes und Klicks
  • Zeit: je aktueller, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Post angezeigt wird.

Wie kann man tun, damit möglichst viele Fans die Postings sehen?

  • regelmäßige Postings an die Fangemeinde
  • möglichst kurze und klar formulierte Beiträge mit max. 250 Zeichen
  • Bilder oder Videos integrieren
  • Call to Action integrieren (Was soll der Fan tun? Teilen, Liken, ...)
  • Shares und Kommentare fördern, z.B. durch relevanten Content, Fragen an die Fangemeinde stellen, auf Kommentare antworten) 
  • Zeitplan für Postings optimieren
  • Cross-Promotion: z.B. twitter-Nutzer in facebook führen
  • sponsored links nutzen
  • Targeting für Posts nutzen (z.B. Zielgruppe Frauen)

Mittwoch, 17. April 2013

Online für den guten Zweck


Online Marketing für Non-Profit-Organisationen


Es gibt für NPO / NGOs viele Möglichkeiten, im Internet bzw. in den sozialen Medien kostenlos für den guten Zweck zu werben.

Die sozialen Medien bieten zahlreiche Einsatzfelder für Non-Profit-Organisationen - von der allgemeinen Informationsarbeit über Fundraising, Mobilisierung, Freiwilligenmanagement bis hin zum Lobbying.

Google Grants

  • Google Grants ist die AdWords-Version für gemeinnützige Organisationen. Über Google Grants erhalten gemeinnützige Organisationen monatlich 10.000 USD in Form von kostenloser AdWords-Werbung. Dies entspricht einem Tagesbudget von 330 USD.
  • Mehr über das Programm und die Bedingungen hier unter www.google.de/intl/de/grants/

Blogs

  • kostenlos z.B. über Blogger oder Wordpress
  • Selbstdarstellung und Motivation
  • Transparenz über die Art der Projektarbeit und die Mittelverwendung kann geschaffen werden
  • Geschichten, die berühren (Storytelling)
  • Dialog / Finden von Partnern und Spendern

facebook

  • facebook Seite für NGO: Die Registrierung erfolgt ganz einfach, indem man unter de-de.facebook.com ganz unten auf der Einstiegsseite auf "Seite erstellen" klickt, dann "guter Zweck oder Gemeinschaft" auswählt.
  • Facebook bietet sogar eine pdf-Datei zum Download, welche Nonprofit-Organisationen Tipps gibt, wie sie das beste aus Facebook Pages herausholen können. Dieser Download ist hier zu finden:  http://dragon.ak.fbcdn.net/cfs-ak-ash4/84979/96/464310973593713-/PagesGuide_NonProfits.pdf

 Social Media Benchmarking

  • pluragraph.de bietet kostenloses Social Media Benchmarking für nicht-kommerzielle Unternehmen. Der Ranking-Faktor wird allerdings rein quantitativ berechnet nach:
    + Anzahl der Likes jeder Facebook Seite
    + Anzahl der Follower jedes Twitter-Profils
    + Anzahl derer, denen ein Profil in den VZ-Netzwerken gefällt
    + Anzahl der Personen, bei denen eine Organisation/Person in einem Kreis von Google+ ist.
    Alle Profile werden zusätzlich mit einem Pauschalwert von 50 Punkten zum Gesamtwert hinzugezählt.

Spendenplattformen

Über Online-Spenden-Plattformen können kostengünstig Fundraising-Kampagnen durchgeführt werden.
  • Betterplace.org ist laut eigenen Angaben Deutschlands größte Spenden-Plattform. 
  • Auch über helpedia kann man sich ganz einfach registrieren und eine Aktionsseite erstellen.
  • Helpdirect.org bezeichnet sich als erstes deutsches Spendenportal. Hier erfolgt eine Bewertung der Organisationen über den HelpRank. Je mehr Transparenz gegeben ist, desto höher ist der HelpRank.So gibt es z.B. für das DZI-Spendensiegel 4 Punkte, wenn eine Satzung hinterlegt ist. 1 Punkt.

Mobile

Es gibt die Möglichkeit von SMS-Spenden - auch Mobile Fundraising genannt. Ein deutscher Anbieter ist z.B. Splendino.de

Slideshare


In Slideshare können eigene Präsentationen eingestellt werden. Bei Slideshare finden sich aber auch viele Präsentationen zum Thema Social Media Marketing für NGO, hier nur ein Beispiel:

Leitfaden

Einen sehr schönen und ausführlichen Leitfaden "Social Media für NGOs" mit Tipps zur eigenen Webseite über E-Mail hin bis zu Social Media habe ich hier gefunden http://issuu.com/wurstsack/docs/ngo_leitfaden/50


Montag, 18. März 2013

Screencast über Pinterest


Zwei Fliegen mit einer Klappe


Damit meine ich, dass ich heute sowohl Screencast als auch Pinterest erkläre.

Ein Screencast ist ein Video, welches die Funktionen von einem Programm auf dem Bildschirm zeigt und mit Audio beschreibt. Ich habe hierzu Jing verwendet. Jing ist eine kostenlose Software von techsmith, mit der man Screenshots und Screencasts erstellen kann. Man kann Videos bis zu einer Länge von 5 Minuten aufnehmen. Die Software kann hier heruntergeladen werden.

Pinterest ist ein soziales Netzwerk mit sehr hohen Wachstumsraten, das es den Nutzern ermöglicht, jede Art von Bildern und Videos mit anderen Personen zu teilen und auf Pinwänden zu organisieren.

Hier ist mein Screencast zu Pinterest.








Mittwoch, 27. Februar 2013

Twitter

Heute schon gezwitschert?

  • twitter ist ein Kurznachrichtendienst, bei dem Meldungen von maximal 140 Zeichen veröffentlicht werden können
  • Es gibt ca. 3,94 Mio. Nutzer in Deutschland (Januar 2012, Comscore)
  • wenn man einem Twitterer folgt, kann man die von ihm veröffentlichten tweets lesen, folgen sich twitterer gegenseitig, bezeichnet man sie als friends
  • aufgrund der Begrenzung auf 140 Zeichen, werden Links z.B. über bit.ly verkürzt

Welche Werbemöglichkeiten gibt es auf twitter?

  • Promoted Tweets: erscheinen an oberster Stelle einer entsprechenden Suchanfrage
  • Promoted Trends: erscheinen oben in der Liste der Trending Topics
  • Promoted Accounts: werden innerhalb der Vorschläge auf der rechten Seite angezeigt

Welche Möglichkeiten des Monitoring gibt es?


  • Zu nennen sind z.B. Twinitor und Icerocket. Man kann diese Tools dazu nutzen, die für die relevanten keywords wichtigsten Twitterer zu finden. Die wichtigsten Personen haben eine große Anzahl von Followern und haben bereits viele tweets erstellt. Bei Socialbro handelt es sich um einen umfangreichen Dienst zur Analyse und Auswertung der Twitter-Community (inkl. Unfollower und Best-Time-to-Tweet).
  • Mit Hilfe von Twilert kann man sich per E-Mail Alerts schicken lassen, wenn die eigene Marke oder bestimmte keywords erwähnt werden.
  • Der Twittergrader ist ein kostenloses Tool, mit dem man die Power des eigenen twitter-Accounts mit anderen vergleichen kann. Man muss nur den username eingeben. 
  • Ein einfaches Statistik-Tool ist  TweetStats - man erhält einen Überblick z.B. über tweets pro Monat, tweet timeline, reply statistics.

Welche Automatisierungs-Tools gibt es?

  • Die Tubetooolbox ist eine Automatisierungs-Software, die es ermöglicht, bis zu 1000 Personen am Tag anzuschreiben.
  • Auch mit dem Tool Socialoomph können viele Prozesse automatisiert werden, z.B. durch das Einstellen von automatischen tweets oder zeitgesteuerte Postings.
  • Aber Vorsicht: Greyhat!

Montag, 25. Februar 2013

Werbung auf Facebook

Welche Werbemöglichkeiten gibt es auf Facebook?


  • Eine eigene Fanpage
  • Werbeanzeigen schalten (Facebook Ads)
  • Integration eines Shop-Buttons oder automatische Anbindung eines Online-Shops an Facebook

Eine Fanpage erstellen

Zur schnellen Erstellung einer professionellen eigenen Fanpage gibt es hilfreiche Tools: Hier ist z.B. Pagemodo zu nennen oder FaceitPages.

Werben auf Facebook

Facebook bietet Display-Werbeanzeigen an. Die Zielgruppe kann regional, soziodemografisch nach Alter und Geschlecht sowie nach präzisen Interessen bzw. Kategorien ausgewählt werden.
Man kann ein Tagesbudget der Kampagne festlegen. Je enger die Zielgruppe eingegrenzt ist, desto höher ist der Tausendkontaktpreis.

Es gibt eine Echtzeit-Werbeplatzbörse Facebook Exchange, die sich auch für Retargeting-Kampagnen eignet.

Verkaufen in Facebook

Auch hier gibt es Dienstleister, z.B. ECWID, mit entsprechenden Lösungen.

Montag, 18. Februar 2013

Social Media Marketing

Welche Kommunikationsformen gibt es im Social-Media-Marketing?


Hierzu gibt es ein ganz bekanntes Chart von Brian Solis und Jesse Thomas, das die Vielfalt der Kommunikationsformen aufzeigt:




Natürlich ist so ein Chart schnell überholt. Es entwickeln sich ständig neue Kommunikationsformen.

Man unterscheidet viele verschiedene Kommunikationsformen, hier eine Auswahl:
  • Social Bookmarks, z.B. delicious, Mister Wong
  • Social Commerce, z.B. brands for friends, buyvip, groupon
  • Blogs-Plattformen, z.B. Blogger, WordPress
  • Blogs, z.B. technorati
  • Social Networks, z.B. facebook, wer-kennt-wen
  • Business Networking, z.B. linked-in, xing
  • Foren, z.B. gofeminin, CHIP
  • Location, z.B. Google Places
  • Question & Answer Sites, z.B. gutefrage.net, wer-weiss-was
  • Life Castings/Lifestreams, z.B. ustream.tv, de.justin.tv
  • Reviews and Ratings
  • Location Based Services, z.B. foursquare, golocal.de
  • Micromedia, z.B. twitter
  • twitter ecosystems,z.B. bitly.com, hootsuite.com
  • Collaboration, z.B. mindmeister
  • Instant-Messaging, z.B. skype, icq
  • Video
  • Wikis, z.B. wikipedia
  • ...